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Donnerstag, 16. August 2018

SEGA


1940 gründeten die Amerikaner  Martin Bromley, Irving Bromberg und James Humpert in Honolulu das Unternehmen SEGA. Zunächst als Importeur tätig, wurde die Firma bekannt als Publisher von Spielen wie Shinobi, Golden Axe und Out Run.

Der Durchbruch kam mit dem Mega Drive - die bisherigen Umsetzungen auf Heimkonsolen waren technologisch nicht auf der Höhe der Automaten.

Die Marke SEGA wandelte sich, der Hersteller wurde immer mehr wie Nintendo als Hardware- und Software-Entwickler wahrgenommen. Ein jähes Ende fand dies spätestens mit der Dreamcast - konzipiert als Konsole, die Sony bezwingen sollte, floppte diese.

SEGA ist wie Nintendo nicht wegzudenken. Wäre die Firma heute noch so groß wie die damalige Konkurrenz, gäbe es neben Sony, Nintendo und Microsoft eine vierte Instanz. Leider ist dem nicht so...

Bisherige Blogposts:

Golden Axe

Eines der erfolgreichsten Spiele von SEGA war Golden Axe. Mit zwei Fortsetzungen schuf SEGA einen wahren Klassiker in den Spielhallen, später auf Konsolen und Konsolen sowie Computern.


Der Spieler steuert einen der drei Helden - nennen wir sie der Einfachheit halber Sonja, Legolas und Gimli - und zerkleinert Drachen und andere Unannehmlichkeiten. Man kann auch einen Freund hinzuholen und mit Schwert und Axt durch die Levels rennen.

Das klassische Hack'n'Slay wird durch Extras aufgewertet. Zwischen den Levels klauen Gnome den Helden wertvolle Tränke - diese darf man nach Herzenslust verprügeln. Jeder Held hat ein Supertalent, dieses feuert man am Besten wenn man der Gegnerhorden nicht mehr Herr wird.

Im 2-Player-Modus kommt erst der richtige Spaß auf, es wird gestritten um Powerups, das Vorwärtskommen und warum der Trottel das Supertalent kurz nach dem eigenen abfeuert. Gute Freunde kommen wesentlich besser durch die Welt.

Die beste Umsetzung des Automaten ist auf dem Mega Drive, wobei die PC-Konvertierung auch dem Original recht nahe kommt.

Mittwoch, 15. August 2018

Sonic

Der Igel Sonic war die Kampfansage von SEGA. Ziel war, die Marktmacht von Nintendo zu brechen und zu beweisen dass die Hardware des Mega Drive überlegen ist.


Zum damaligen Zeitpunkt war Sonic der beste Grund, auf SEGA umzusteigen. Der Igel bescherte den Spielern unzählige Stunden an Spaß und erstaunte Fachpresse und Community mit der Grafik und dem Leveldesign.

Der Konkurrent Mario sah auf einmal alt aus. Nahm Sonic Anlauf, sauste das Level über den Bildschirm. Außer springen und Anlauf nehmen musste der Spieler nichts weiter unternehmen.

Ringe, die überall herumlagen, dienten der Wertung und gleichzeitig als Schutzschild. Wenn man diese verlor könnten schnelle Spieler diese wieder einsammeln.

Manche Levels konnte man einfach durchrennen, verpasste so aber Geheimlevels.

Das Spiel kann auf Emulatoren, dem Mini Mega Drive oder auf diversen anderen Plattformen gespielt werden. Mario und Sonic haben mittlerweile Frieden geschlossen - auch auf Nintendo kann man die ehemaligen Erzrivalen spielen.

Mega Drive

1988 veröffentlichte SEGA das Mega Drive (in Amerika Genesis) und läutete damit die 16-Bit-Ära der Konsolen ein. Das Master System war stets dem Nintendo Entertainment System unterlegen, während das Mega Drive rein technisch dem Super Nintendo Entertainment System überlegen war.


SEGA portierte die eigenen Spiele auf das neue System und lieferte mit Sonic ein Spiel, das alles bisher gesehene in den Schatten stellte (mit Ausnahme des Neo Geo, das sich aber kein Kind leisten konnte). Die sexy Optik tat ihr Übriges.


Mit Spielen wie Harrier, Golden Axe und Shinobi markierte SEGA sein Revier, konnte jedoch nie Nintendo in die Schranken weisen. Das erweiterte Mega Drive CD sowie Nachfolger Dreamcast floppten, alles Andere ist Geschichte.

Bisherige Blogposts:


Die Mega-Drive-Spiele können heute in Emulatoren gespielt werden (z. B. SEGA Mega Drive Emulator) - hier gibt es die rechtliche Grauzone mit den ROMs, die teilweise auf illegalen Seiten bezogen werden müssen. Man sollte daher auf Retro Pie oder SEGA Mega Drive Flashback zurückgreifen.